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Das Malen von Sperrholz

15.10.2019 03:04

Sperrholz ist ein vielseitig anwendbarer, mit ausgezeichneten mechanischen Eigenschaften verfügbarer Rohstoff. Die hohe Biegefestigkeit und das Elastizitätsmodul machen eine breite Anwendung möglich, Sperrholz wird außer der Bauindustrie und der Innenarchitektur auch zur Produktion von Sportgeräten und zur Anfertigung von Möbeln gerne benutzt. In diesen Bereichen ist auch das Aussehen wichtig, also ist es eine wesentliche Frage, mit was man das Material einfärbt.

Der Rohstoff, die Qualität und der Anwendungsbereich des Holzes sind natürlich Einflussfaktoren beim Auswahl der Farbe. In unserem heutigen Beitrag werden wir drei Beispiele zeigen: das Malen von einer Holzummantelung und einem, aus Sperrholz gemachten Fußboden, und wir geben einige allgemeine Tipps zur Färbung von in der Wohnung befindlichen Möbeln, Sportgeräten und Dekor-Gegenständen.

 

Wie soll man eine Holzummantelung anmalen?

Vor dem Malen der Holzummantelung ist die Oberflächenvorbereitung ausschlaggebend, der mit der Reinigung der Oberfläche beginnt. Nach Abstellung des Stroms im Zimmer und der Abdeckung der elektronischen Ausgängen folgt die Ummantelungsreinigung. Dazu kann man fettlösende Mittel benutzen, die man zuerst auf die Wand sprüht, und sie danach arbeiten lässt. Anschließend lohnt es sich die Oberfläche mit einem Reinigungstuch durchzuwischen. Es ist eine wichtige Grundvoraussetzung, dass man die in diesem Beitrag vorgestellte Methode nur auf einer Fläche anwenden darf, dass nicht vorher mit bleihaltiger Farbe gestrichen wurde. Diese wurden 1978 verboten, also hat man dafür bei Häuser, die danach gebaut wurden, eine geringe Wahrscheinlichkeit. Nach dem Trocknen ist es wichtig, dass man sicherstellt, dass die Farbe ausreichend haftet und dass man zufällig entstehende Flecken verhindert. Man kann auch lösbares universelles Anti-Schmutzmittel und adhäsive Grundierung benutzen, aber auch Schellack ist eine gute Wahl, wenn es um Oberflächenbehandlung geht. Vor dem Malen muss man die Adsorption testen, man soll sicherstellen, dass man damit im Späteren keine Probleme bekommt. Dazu ist der „Klebstofftest mit Kreuzschnitt” eine gekannte und leichte Methode, deren Essenz es ist, dass man die Grundierung in einem 10 cm2 großem Quadrat auf die Ummantelung streicht und sie eine Nacht lang trocknen lässt. Am nächsten Tag muss man mit einem Messer eine 3x3 quadratisches Raser in die Grundierung schneden, und auf die Einschnitte Klebestreifen legen. Wenn die Farbe herunterkommt, dann ist eine weitere Reinigung nötig, wenn es dranbleibt, kann man das ganze Zimmer grundieren. Es lohnt sich, den Test an mehreren verschiedenen Stellen zu wiederholen. Man kann auf die Grundierung so blicken, als eine erste Schicht, die das Malen vereinfacht. Es ist nützlich, bei der Grundierung eine ähnliche Farbe zu benutzen, als auch die gewollte Farbe sein wird. Nach der Grundierung kommt das tatsächliche Malen, zu dem man jede beliebige Öl- oder Latexfarbe auswählen kann.

 

Kreative Bodenmalerei

Wenn das Fundament unseres Bodens Sperrholz ist, kann man es mit ein wenig Phantasie und ein bisschen Mühe ganz einzigartig machen. Nach der Reinigung und der Grundierung muss man das Sperrholz mit einer einfarbigen, dunklen Farbe abstreichen. Nach dem Trocknen kann man mit Klebeband eine Maske für die Fertigung der Bordflucht machen, und mit der Benutzung einer anderen, helleren Nuance kann die gewünschte Muster mit Hillfe der Dauerschablone gebildet werden. Am Ende soll das Ganze mit einer Kunstharz Deckschicht abgedeckt werden.

 

Allgemeine Tipps für das Anmalen von Dekor-Gegenständen, Möbeln und Innenoberflächen

Für die Grundierung von Holz ist es angebracht, als erste Schicht eine ölige Grundierung zu benutzen, weil diese die Poren der Fläche verschließt und sie gibt eine gut haftende Schicht für das Malen. Bei neuem oder harzigem Holz soll man auch mit der Pinsel auftragbare Spachtelmasse benutzen, damit das Harz aus den Knoten nicht sickert, und es die Fläche nicht ruiniert, aber dafür ist eine spezielle Grundierung nötig. Wenn die Oberfläche nicht starker Inanspruchnahme ausgesetzt ist, kann auch Holzbeizen statt Lack benutzt werden, mit dem man das Holz auf einmal färben und schützen kann und auch seine Textur bleibt. Für das Malen von Holzmaterialien kann sogar Emaille-, oder Seidenfarbe benutzt werden. Der Vorteil von Emaille ist, dass es eine hochglänzende, harte Schicht ergibt, aber langsam trocknet. Seidenfarbe ist teuer, aber das Ergebnis ist dafür sehr elegant und sehenswert.

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